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Was können wir Erwachsenen tun, um unsere Kinder zu "Neuem" zu bewegen?

Das Wichtigste vorab: Das Respektieren der Entscheidungen des Kindes!!!

Keinz Zwang zu etws, was ein Kind nicht mag. Jedes Kind hat seinen Grund, warum es bestimmte Situationen vermeidet!

Gemeinsame Unternehmungen - Eltern als Vorbild

Die Initiative sollte von uns Erwachsenen ausgehen. Für Eltern bedeutet Motivation zu mehr Bewegung vor allem eines: ein gutes Stück mehr Arbeits- und Zeitaufwand  und vielleicht auch eine  eigene Verhaltensänderung. Wesentlich ist, Interesse zu zeigen, mitzumachen (wer kann am besten auf der Slackline balancieren? Mit Stelzen gehen?), aber zugleich Kinder nicht zu überfordern  - Kleine Kinder z.B. brauchen oft die Zeit, am Weg Ameisen oder Käfer zu betrachten etc.  -  spielerische Aspekte sollten nie zu kurz kommen. Eine zentrale Frage ist welches Verhältnis Eltern zu Bewegung und Sport haben. Wenn man selbst sitzen bleibt und dem Kind "beweg dich" zuruft, dann ist das wenig glaubwürdig und kaum wirkungsvoll - Dinge jedoch, die man selbst mit Begeisterung tut, kann man mit Begeisterung vermitteln - d.h. Üben Eltern eine Sportart aus, welche auch immer, so macht es durchaus Sinn, Kinder mitzunehmen und die Freude an der Bewegung mit ihnen zu teilen. Eine weitere Variante sind Familienausflüge!

Unterstützen der Stärken des KindesGEPA_full_3873_GEPA-1310077402

Wo liegen die Stärken und Interessen des Kindes? Was findet es "cool"? Was macht ihm Spaß? Hat es besonderes  Talent für Ballsportarten? Liebt es Musik und Tanz? Ist es ein guter Kämpfer? Ein schneller Läufer? Ein guter Schwimmer? Manchmal kann es hilfreich sein, bei Geschwisterkindern unterschiedliche Interessen zu fördern um Konkurrenzdruck zu vermeiden.

Neugierde  wecken

Die Vielfalt an neuen und trendigen Sportarten ist für Jugendliche häufig der beste Anlass aktiv zu werden, denn oft haben Kinder eine eingeschränkte Sichtweise, was Sport bedeuten kann.  Die Angebote der Sportvereine zu durchforsten kann zu völlig neuen Entdeckungen führen. Spannende Ausflugsziele wie sagenumwobenen Stätten,  Kletterfelsen, Erlebnispfade, Grillplätze oder Ähnliches können jüngere Kinder motivieren.

Einräumen von Entscheidungsspielräumen

Kinder in die Planung von Unternehmungen miteinbeziehen und mitentscheiden lassen; ein (vielleicht im Internet) selbst gefundenes Ausflugsziel motiviert!

Verstärken der Entdeckerlust

Wanderungen mit einer Becherlupe,  der Besuch einer Höhle,  die Erforschung einer Schlucht oder Klamm. Besonders motivierend ist es oft, wenn ein Freund/eine Freundin auf die gemeinsame Unternehmung mitgenommen werden darf. Schon kleine Kinder sind große Forscher - Die Lust daran, Neues zu entdecken motiviert. Je nach Alter und Entwicklungsstand des Kindes gibt es unterschiedliche MÖglichkeiten diese Entdeckerlust zu fördern!

Wecken der Kreativität

Viele Kinder lieben Geschichten und Rollenspiele. Das Erzählen einer Geschichte während einer Wanderung, kleine Rollenspiele, das  Mitnehmen eines Balls, Spiele, die im Gehen gespielt werden (wie "Ich sehe was, was du nicht siehst" etc.), können so manchen Weg verkürzen.

Bewegungsmöglichkeiten in der Wohnung schaffen

ein Kinderzimmer sollte nich mit Möbeln vollgestellt sein - damit noch Raum für Bewegung bleibt. Ist Platz für ein Minitrampolin? Eine Hängematte? Einen Boxsack? Eine Schaukel? Besuch von geeigneten, dem Alter der Kinder angepassten Spielplätzen Auch für Volkschulkinder können Trampolinspringen, die Fahrt mit einer Seilbahn, komplexere Klettergerüste, Rutschen, Karussell fahren, Schaukeln  auf einem "Abenteuerspielplatz" durchaus zum Erlebnis werden.GEPA_full_9456_DCSSL-191001807

Geschenke, die zur selbständigen Bewegung einladen

Gutschein für einen Schnupperkletterkurs oder Ähnliches, ein Set Jonglierbälle, ein Skateboard oder Inlineskates, Stelzen, eine Slackline, Taucherbrille, ein Drachen, ein Gummitwist.

Die Akzeptanz des Strebens nach Selbständigkeit

welche Sportart machen die gleichaltrigen Freunde? Gibt es Freunde, Bekannte, an die man sich anschließen kann. Denn in manchen Entwicklugnsphasen ist es einfach uncool, Dinge zu tun, die von Eltern angeregt werden. Macht ein Mitschüler etwas Interessantes, gibt es einen Verein in der Nähe der Workshops anbietet? Man kann seinem Kind und der besten FreundIn einen Gutschein schenken ...

Besuch von geeigneten Spielräumen

Das Angebot an Spielplätzen ist höchst unterschiedlich. Bei der Wahl eines Spielplatzes sollte das Alter eines Kindes bedacht werden. Auch für Volksschulkinder können Trampolinspringen, die Fahrt mit einer Seilbahn, komplexere Klettergerüste, Rutschen, Karusellfahren ... durchaus zum Erlebnis werden, vielleicht auch einmal der Besuch einer "Hüpflandschaft". Auch heir lohnt sich die gemeinsame Recherche im Internet, um das geeignete Angebot zu finden.

Ein verstärkter Einsatz auf kommunalter Ebene für mehr Freiflächen, Spielplätze und Verkehrsberuhigung seitens der Eltern wäre ein Beitrag zur Bekämpfung der gesellschaftlichen Ursachen von Bewegungsmangel!